Die Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck hatte seit jeher eine zentrale Rolle in Europa inne. Anfang des 16. Jh. wurde die Metropole am Scheitelpunkt der Nordsüd- und Ostwest-Achse zur Residenzstadt und hatte damit die Voraussetzungen für ein blühendes wirtschaftliches und kulturelles Leben. Handel und Wirtschaft schätzen die günstige Lage Innsbrucks und nutzten den Brenner als niedrigsten Alpenübergang. Durch die Verkehrsanschlüsse wurde die Basis für den Aufstieg Innsbrucks zur Wirtschafts-, Handels-, Kongress- und Tourismusmetropole gelegt. Die Menschen der Stadt und ihre Unternehmer haben die günstigen topografischen und landschaftlichen Voraussetzungen zu nutzen gewusst und Innsbruck zu einem florierenden Zentrum gemacht. Meilensteine wie die Eröffnung der Universität, die Anbindung an das Eisenbahnnetz und die Eröffnung des Flughafens haben diese Entwicklung unterstützt.

Die Identität der Stadt hat wesentlich mit dem kulturellen Verständnis zu tun. Innsbruck ist heute eine internationale Begegnungsstätte und behauptet eine Vorreiterrolle auf dem Gebiet der Wirtschaft und des Handels. Die Wirtschaftsfreundlichkeit und die optimalen Rahmenbedingungen haben zu einem Klima geführt, in dem sich die Betriebe und deren MitarbeiterInnen wohlfühlen. Weltmarktführer wie zahlreiche Klein- und Mittelbetriebe schätzen die stabilen gesellschaftlichen Verhältnisse, die geringen Streikzeiten, die steuerlichen Vorteile und nicht zuletzt das faszinierende Ambiente der Tiroler Bergwelt, das zu kreativen Höchstleistungen beflügelt.